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Ideen zum Ausprobieren

Tipps und Ideen

Hier findest du lauter Tipps und Ideen, wie du das Beten allein oder mit anderen gestalten kannst. Ausprobieren lohnt sich!

1. Tipp: Popcorngebet
Möglichst jede Person sagt spontan ein bis zwei Sätze betend zu Gott. Dann kein Amen, sondern die nächste Person fährt gleich weiter: ebenfalls mit ein bis zwei Sätzen betend zu Gott. Und so „hüpft“ das Gebet wie Popcorn von Person zu Person und alle sind gemeinsam vor Gott mit ganz kurzen Wortmeldungen. Besonders geeignet für Dankesthemen, z.B. dafür, dass uns Gott täglich versorgt mit Nahrung, Trinken, Kleidern, Wohnung, Arbeit, Gesundheit, Beziehungen, Vergebung usw.

2. Tipp: Gebet mit Bibeltexten
Insbesondere mit Psalmen oder mit Teilen aus einem Psalm. Die Psalmen der Bibel sind ja mehrheitlich als Gebete aufgeschrieben worden. Und so können solche Psalmen gemeinsam ab Vorlage langsam, betend gelesen werden. Oder jemand liest betend 1–3 Bibelverse vor und dann werden die vorgelesenen Psalmaussagen wiederum spontan mit kurzen Gebeten „umbetet“. Anschliessend wird wiederum ein kurzer Abschnitt aus diesem Psalm vorgelesen. Dann wieder gebetet, usw. Hier einige Vorschläge von Psalmtexten, die sich für diese Gebetsform besonders eignen:

Psalm 23
Psalm 32
Psalm 36
Psalm 103
Psalm 104
Psalm 107

3. Tipp: Gebete rund um spontan zitierte Bibelaussagen
Irgendjemand fängt an und zitiert spontan aus dem Gedächtnis oder vorgelesen einen Satz oder einen ganzen Vers aus der Bibel, z. B. Sacharja 2, 9: “Und ich selbst werde ihm ringsherum eine feurige Mauer sein, spricht der HERR … „.

Deine Mitbeter greifen einen Gedanken zu diesem Vers auf, z.B.

  • „Danke, Gott, dass du auch um uns eine schützende, feurige Mauer sein willst.“
  • Jemand anders: “Danke, Jesus, dass du auch heute um mich herum eine feurige Mauer gewesen bist.“
  • Und eine dritte Person: „Jesus, bitte sei du um unsere Familie eine feurige Mauer.“

Dann ist wieder Freiraum für ein weiteres Bibelzitat und anschliessend wird auch dieses wieder mit kurzen Gebeten „umbetet“. Dadurch kann sich auch eine prophetische Dimension in so einer Gebetsversammlung entwickeln. Oft ist zu beobachten, wie in solchen Zeiten sich Bibelvers für Bibelvers ein gemeinsames Thema herausbildet.

4. Tipp: Spontangebete rund um verteilte Bibelaussagen
Funktioniert gleich wie unter Tipp 2, aber es werden an einige Personen im Voraus kleine Zettel mit den Bibelversen verteilt. Bibelverse mit Ermutigungen, Anbetung, Dank oder Ermahnung.

5. Tipp: Wandtafelgebet
Diese Gebetsform eignet sich besonders für ein Themengebet. Also ein gemeinsames Beten zu einem im Voraus definierten Thema. Wir sitzen im Kreis und in der Mitte des Kreises, auf dem Boden, liegen ein Stift und ein grosser Bogen Papier. Dieses Papier ist unsere Wandtafel. Geht es z.B. um das Thema „unsere Kinder“ oder „unsere Familie“, wird von möglichst jeder teilnehmenden Person ein Name hingeschrieben und ganz kurz erklärt, wofür wir für diese Person beten können. Wenn für alle aufgeschriebenen Namen gebetet wurde, schreiben wir wieder je einen weiteren Namen auf unsere Wandtafel am Boden und beten wiederum miteinander. Usw.

6. Tipp: Tempelgebet
Diese Form ist mehr eine liturgische Form. Wie damals im Tempel in Jerusalem bringt eine Person in kurzen Worten ein Gebetsanliegen zu Gott und sagt dann nach diesem Anliegen: „Und die ganze Gemeinde sagt Amen.“ Dann sagen alle miteinander ein überzeugtes Amen. Anschliessend betet der Vorbeter wiederum ein Anliegen zu Gott und wiederum folgt der Satz: „Und die ganze Gemeinde sagt Amen“ usw.

Das Wort „Amen“ wurde unverändert aus dem hebräischen in die griechische, lateinische und auch viele heutige Sprachen übersetzt und bedeutet soviel wie „gewiss“ oder „so sei es“. Es hat den gleichen hebräischen Wortstamm wie die hebräischen Worte für „fest, beständig, zuverlässig, Wahrheit, Treue, Glauben“. Die Bibel verwendet „Amen“ vor allem als Bekräftigung einer Aussage. Dies kann z.B. ein Lob an Gott sein, welches durch ein Amen bekräftigt und unterstrichen wird.

7. Tipp: Gebetslisten, Gebetskärtchen, Gebetskarteien, Gebetsbox
Auf Papier oder digital gespeichert werden Gebetsanliegen je auf ein Kärtchen geschrieben. Diese Kärtchen kombinierst du mit einer Gebetsbox oder einem Karteikästchen. In so einem Karteikästchen gibt es dann drei Register hinter welche diese Kärtchen eingeordnet werden: Auf dem ersten steht: „Anliegen an Gott“. Auf dem zweiten: „Vor Gott gebracht“. Auf dem dritten: „Erhört, danke!“. Und so bete ich jeden Tag für einige Kärtchen, sprich für einige Anliegen. Nach jedem Beten wird das einzelne Kärtchen um ein Register nach hinten abgelegt: „Vor Gott gebracht“. Habe ich alle durchgebetet, fange ich wieder von vorne an. Und jedes Mal, wenn ich erlebe, wie nun Gott ein Anliegen beantwortet hat, kommt das Kärtchen hinter das dritte Register: „Erhört, danke!“. Es kann auch jederzeit ein Anliegen (ein Kärtchen) neu in die Kartei aufgenommen werden. Auf das zweite Kärtchen („Vor Gott gebracht“) kann ich auch noch einen Bibelvers schreiben, z.B. „Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft.“ (1. Petrus 5,7) Das wird mich immer wieder in meinem Glauben stärken, indem ich nun weiss, wer nun für dieses Anliegen zuständig ist! ER hat mich eingeladen, Sorgen auf IHN zu werfen, also ist er nun auch gerne erneut dafür zuständig! Das entlastet.

8. Tipp: Segnendes Gebet mit Namen
Wir beten als Kleingruppe spontan für je eine der anwesenden Personen aus der Gruppe. Wir erwähnen dabei den Namen dieser Person und achten darauf, dass am Ende der Gebetszeit für jede einzelne gebetet wurde.

9. Tipp: Bienenkorbgebet
Für eine gewisse Sequenz während eines Gebetsmeetings verteilen wir uns im Raum, in dem das Meeting stattfindet, zu spontanen Kleingruppen mit höchstens 6 Personen. Da stehen oder sitzen wir im Kreis zusammen und beten miteinander und lassen uns von all den anderen Bienenkorb-Gebetsgruppen im Raum nicht ablenken. Als kleinere Gebetsgruppen können wir uns auch für eine gewisse Zeit in andere Räume verteilen.

10. Tipp: Gebetsparcours
Als Teil eines Gebetsmeetings werden in einem grossen Raum oder in verschiedenen Räumen verschiedene Gebetsposten vorbereitet. An jedem Posten ist je eine zuständige Person und präsentiert ganz kurz ca. 5–8 Anliegen und anschliessend betet die Gruppe spontan für diese Anliegen. Alle 15 Minuten rotieren wir und gehen als Gebetsgruppe an den nächsten Posten. Ist dieser Gebetsparcours in einem grösseren Saal, kann mittels eines akustischen Signals, z.B. einigen Klavierakkorden, das Wechseln zum nächsten Posten signalisiert werden.

11. Tipp: Mit Bildern beten

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